Gürtelrose-Behandlung

Die Gürtelrose oder Herpes zoster ist eine Virus-Infektion. Daher ist das wichtigste Ziel in der Gürtelrose-Behandlung, die Vermehrung und Ausbreitung der Viren zu unterdrücken. Eine orale Therapie mit sogenannten Virostatika wie Aciclovir oder Famciclovir hemmt die Reproduktion der Krankheitserreger. Die Präparate, die in der Gürtelrose-Behandlung angewendet werden, gehören zur Gruppe der Nukleosid-Analoga. Diese Mittel hemmen die Vervielfältigung des viralen Erbmaterials. Auf den menschlichen Gen-Stoffwechsel nehmen die Virostatika keinen Einfluss. Wenn die Ärzte eine sehr schwere Gürtelrose behandeln, erfolgt die Gabe der Medikamente als Infusion.

Die Behandlung einer Gürtelrose zielt auch auf die heftigen Schmerzen ab, die ein Herpes zoster verursacht. Gewöhnlich setzen Ärzte Antirheumitika in der Therapie ein. Diclofenac hat sich in der Gürtelrose-Behandlung besonders bewährt. Das Medikament wirkt durch die Beeinflussung von Hormonen, die im Prozess der Schmerzbildung eine Rolle spielen. Auf dem gleichen Wege dämpft Diclofenac entzündliche Reaktionen und wirkt fiebersenkend. Das geschieht durch einen direkten Einfluss auf die Regulations-Zentren im Gehirn, die in der Steuerung der Körpertemperatur verwickelt sind.

Wenn Sie vermuten, dass Sie an Herpes zoster erkrankt sind, gehen Sie bitte schnell zum Arzt und lassen Sie die Gürtelrose behandeln. Denn die frühzeitige Behandlung einer Gürtelrose kann gefährliche Komplikationen am besten vermeiden. Zu den Risiken zählt ein Übergreifen des Virenbefalls auf das Gehirn und das Rückenmark. Manchmal kann Herpes zoster auch sämtliche inneren Organe betreffen. Vorbeugend hilft eine Impfung.

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