Schweißfüße

Der Mensch hat ungefähr 2 Millionen Schweißdrüsen. Vermehrt sitzen diese in der Handfläche und an den Fußsohlen. Wenn die Hände oder Füße schwitzen dient dies aber nicht dem Wärmeausgleich, sondern einer besseren Haftung auf dem Untergrund.

Von Schweißfüße spricht man, wenn die als normal geltende Menge an abgesondertem Schweiß überschritten wird. In der Medizin spricht man dann von Hperhidrose. Als Ursache sieht man eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems und zu große Schweißdrüsen, oft bleibt die Ursache aber ungeklärt.

Die meisten Betroffenen leiden stark. Sie versuchen alles, ihre schwitzenden Füße vor den Mitmenschen zu verbergen. Durch die ständige Durchfeuchtung der Hornhaut an den Füßen kann es zu einer erhöhten Keimbildung kommen, die mit einem starken unangenehmen Geruch verbunden ist.
Oft müssen viele verschiedene Mittel gegen Schweißfüße ausprobiert werden bis man für sich ein wirksames Mittel gegen schwitzige Füße gefunden hat.
Schwitzende Füße benötigen eine besondere Hygiene. Man sollt die Füße oft waschen um die Geruchsbelästigung einzudämmen. Außerdem sind im Fachhandel geruchshemmende Einlegesohlen erhältlich. Schuhe und Stümpfe sollte von den Betroffenen regelmäßig gewechselt werden. Alternativ kann man zu Hause viel barfuß laufen und Fußbäder mit Salbei machen.
Beim Arzt kann man medizinische Deos bekommen, die in erhöhter Konzentration Aluminiumchlorid enthalten und die Drüsenausgänge verstopfen.

Noch Fragen? Hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar.

Kommentieren