Scheidenpilz in der Schwangerschaft

Die Scheidenflora ist äußerst sensibel und leicht anfällig für Infektionen. In einer Schwangerschaft trifft dies umso mehr zu, da sich das gesamte Immunsystem in einer Ausnahmesituation befindet. Scheidenpilz in der Schwangerschaft ist folglich weit verbreitet und gehört sogar zu den häufigsten Infektionskrankheiten in der Gynäkologie.

Ist man schwanger, so stellen Infektionen im Genitalbereich ein allgemeines Risiko dar. In den seltensten Fällen kann durch eine Infektion mit einem Scheidenpilz in der Schwangerschaft eine Frühgeburt begünstigt werden. Die größte Gefahr besteht allerdings daran, dass durch die angegriffene Scheidenflora das Risiko für Folgeinfektionen erhöht wird.

Ein Vaginalpilz in der Schwangerschaft muss daher konsequent bis zur völligen Ausheilung bekämpft werden. Häufig ist die Therapie jedoch relativ langwierig, aber notwendig, da selbst das Neugeborene nicht vor der Pilzinfektion geschützt ist. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Vaginalkapseln und fungiziden Cremes und muss meist über mehrere Wochen durchgeführt werden, um den Scheidenpilz in der Schwangerschaft wirkungsvoll zu beseitigen. Häufig empfiehlt sich eine provisorische Mitbehandlung des Partners um einer Wiederansteckung vorzubeugen. In vielen Fällen kehrt ein Vaginalpilz in der Schwangerschaft jedoch trotz aller Vorsicht und Sorgfalt zurück.

Die beste Behandlung in der Zeit, in der man schwanger ist, besteht also immer noch in der Vorsorge. Durch sorgfältige Hygiene, die einen gesunden pH-Wert erhält, beugt man einer Pilzerkrankung immer noch am besten vor.

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