Krampfadern lasern

Krampfadern sind nicht gleich Krampfadern und deshalb unterscheiden sich auch die möglichen Behandlungsmethoden. Eine Laserbehandlung ist nur bei sogenannten Besenreisern sinnvoll und erfolgreich. Diese Besenreiser sind normalerweise kleinere erweiterte Venen die sich in der obersten Hautschicht befinden. Üblicherweise führen sie nicht zu Beschwerden und stellen meist ein kosmetisches Problem dar. Zu Ihrer Beseitigung wird entweder eine Verödung vorgenommen oder eine Laserbehandlung angewendet.
Bei der Behandlung mit einem Laser wird ein sehr fein gebündelter und energiereicher Lichtstrahl abgegeben. Der Brennfleck und die Eindringtiefe sind exakt einstellbar. Auch bei dieser Therapieform gibt es unterschiedliche Methoden. Am häufigsten wird beim Krampfadern lasern die Vene ähnlich wie bei einer Blutentnahme örtlich punktiert. Anschließend wird während einer Ultraschallüberwachung eine biegsame Glasfaser in die Vene eingeführt. Durch diesen Katheder wird der Laser-Strahl an die Venenwand geleitet und die Gefäßwende sozusagen verschmolzen. Die Glasfaser wird wieder entfernt und die punktierte Stelle mit einem Pflaster geschützt. Als letztes wird ein Druckverband über den Verlauf der Vene angelegt.
Die Anwendung von Laser in der Behandlung von Krampfadern ist noch nicht sehr lange erprobt und birgt immer noch verschiedene Risiken. So kann es zur Blasen- und Krustenbildung oder, insbesondere bei vorgebräunter Haut, auch zu auffälligen Pigmentstörungen kommen. Die Vorteile liegen in der ambulanten Behandlung, der schnellen Genesung und den meist besten kosmetischen Resultaten. Die Entscheidung Krampfadern lasern oder herkömmlich veröden sollte deshalb unbedingt mit einem Spezialisten besprochen werden.

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