Herpes bei Säuglingen und Kindern

In den ersten Lebenswochen ist Herpes bei Säuglingen besonders gefährlich. Da ein neugeborenes Baby nur ein schwaches Immunsystem besitzt, sind die Herpes-Erreger imstande sich problemlos ausbreiten. Herpes bei Säuglingen ist gefährlich und auf jeden Fall zu behandeln da das Gehirn oder die Organe befallen werden könnten. Übertagbar ist der Herpesvirus auch in der Schwangerschaft und während der Entbindung. In der Schwangerschaft kann Herpes bei Kindern zur Fehlgeburt, Fehlentwicklungen und andauernden neurologischen Schädigungen führen. Etwa 35 Prozent aller erkrankten Neugeborenen weisen Symptome wie die einer Blutvergiftung auf, bei weiteren 35 Prozent wird das zentrale Nervensystem angegriffen und bei einem Drittel treten Bläschen an der Haut, den Augen oder den Schleimhäuten auf. Um eine Erkrankung zu Vermeiden werden schon bei Verdacht einer möglichen Herpesinfektion der Mutter werden kundige Ärzte auch das neugeborene Baby vorsorglich behandeln. Für Eltern die Symptome eines Herpes aufweisen gilt deshalb ein grundsätzliches Kussverbot, versichern kundige Ärzte. Ein hohes Infektionsrisiko besteht auch beim gemeinsamen Verwenden von Besteck und Gläsern, Schnullertausch bei Kleinkindern oder auch dem Stillen. Die erste Infektion erfolgt meist bei Kleinkindern und verläuft in der Regel bei 90 Prozent der Fälle unscheinbar. Herpes bei Kindern kann unter anderem auch mit Fieber, Schmerzen und Schluckbeschwerden, Lymphknotenschwellung und als Mundfäule auftreten. Im Durchschnitt bricht der Herpes zwei bis drei Mal im Jahr aus.

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