Gynäkomastie

Die Gynäkomastie ist eine gutartige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, die ein- oder beidseitig auftreten kann. Sie ist mehr ein Symptom, welches auf eine hormonale Störung hinweist und keine eigenständige Erkrankung ist.

Die Ursachen für eine Gynäkomastie können durch normale oder krankhafte Veränderungen entstehen. So können die Ursachen beispielsweise in einem Gendefekt liegen, durch welchen betroffene Männer ein zusätzliches weibliches Geschlechtschromosom aufweisen und alsdann die sogenannten Männerbrüste entstehen. Männerbrüste können zudem bei der allgemeinen Fettsucht auftreten. Ebenso können auch spezielle Medikamente, wie beispielsweise Psychopharmaka, Antidepressiva sowie Rauschgift und Alkohol diese Symptome auslösen.

Da es sich oftmals um eine hormonelle Störung handelt, die beispielsweise durch Medikamente ausgelöst wird, sollte wegen der Gynäkomastie-Behandlung mit dem zuständigen Arzt gesprochen worden. Aus gesundheitlicher Sicht erfordert die Gynäkomastie-Behandlung nicht die die chirurgische Brustverkleinerung bei Gynäkomastie bzw. eine Operation. Eine Operation findet meistens nur dann statt, wenn die psychische Belastung und der Leidensdruck für den Betroffenen zu hoch wird. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse für die OP ist in den meisten Fällen nicht gewährleistet. Allerdings kann die Kostenübernahme durch die Krankenkasse vor der OP bei der zuständigen Krankenkasse abgeklärt werden. Die Kosten für die chirurgische Brustverkleinerung bei Gynäkomastie können stark variieren. Indes liegen die Kosten in der Regel zwischen 1.400 und 2.500 Euro.

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