Akne vulgaris

Der Begriff Akne kommt aus dem Griechischen und steht für Erkrankung der Haut mit Komedonen-, Knötchen-, Pustel- oder Abszessbildung. Es gibt verschiedene Formen. Eine davon ist die Akne vulgaris. Sie kann nur dort auftreten, wo Haarbalgdrüsen vorhanden sind; vorwiegend im Gesicht oder in der oberen Brust- und Rückengegend. Dieser Erkrankung liegt meistens ein seborrhoischer Hauttyp zugrunde. Das Erscheinungsbild reicht vom Mitesser bis zum Abszess. Die Abheilung erfolgt oft narbig. Der Ausbruch der Akne vulgaris geht häufig mit der Pubertät einher, oft bis zum 20. und 30. Lebensjahr.
Die Akne vulgaris wird u.a. unterschieden in
Akne agminata mit dichtstehenden Effloreszenzen,
Akne cystica als weißliche Retentionszysten,
Akne excoriata mit Kratzfolgen,
Akne indurata sive nodularis mit schmerzhaften, hartnäckigen und aszedierenden Knoten.
Weitere Akne – Formen sind zum Beispiel:
Steroidakne unter Beeinflussung durch Hormone (Cushing, Stein-Leventhal-Syndrom)
Akne medicamentosa durch Einnahme bestimmter Medikamente (Cortison)
Neugeborenen- und Schwangerschaftsakne
Akne aestivalis, auch Mallorca-Akne genannt, durch Anwendung Öl-haltiger Lichtschutzmittel und UV-A Strahlung.
Die Therapie der Akne vulgaris sollte frühzeitig beginnen. Die Behandlung erfordert viel Geduld und Ausdauer bei den Betroffenen. Nicht jede Therapie wirkt bei jedem Erkrankten gleich. Individuelle Maßnahmen müssen probiert werden. Grundlage der Behandlung ist die richtige Reinigung der Haut. Dazu muss der Hauttyp bestimmt und dementsprechende Reinigungsmittel angewandt werden.
Durch Peeling werden die Talgdrüsen freigelegt.
Antibiotikatherapie kann sowohl äußerlich als auch oral verabreicht werden.
Hilfreich, aber nicht frei von Nebenwirkungen ist die Kontrazeptiva-Behandlung bei Frauen.
Einfluss der Ernährung auf Akne vulgaris ist wissenschaftlich nicht belegt.

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