Haarausfall in den Wechseljahren

Wechseljahre und Menopause können für Frauen unterschiedliche Wechseljahresbeschwerden mit sich bringen. Veränderungen im Hormonhaushalt wirken sich auf vielfältige Weise aus und äußern sich in einer Reihe typischer Symptome.

Viele Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen oder Schlafstörungen.
Zu den häufigen Wechseljahresbeschwerden zählt auch Haarverlust oder extremer Haarausfall. Betroffene Frauen spüren einen starken Leidensdruck, denn zum positiven weiblichen Selbstbild gehört auch jenseits der Wechseljahre und der Menopause die volle gesunde Haarpracht.

Der Haarausfall in den Wechseljahren hängt eng mit dem sinkenden Östrogenspiegel zusammen. Während im Normalfall täglich etwa 60 bis 120 Haare ausfallen, verlieren Frauen mit anhaltendem starken Haarausfall auf Dauer eine wesentlich größere Menge Haare. Ausgefallene Haare werden in der Regel bis zu einer gewissen Größenordnung durch nachwachsende Haare ersetzt – ist der Haarverlust jedoch zu intensiv, können schüttere oder sogar kahle Stellen entstehen.

Durch eine Blutuntersuchung ist es möglich, bestimmte Mangelzustände zu erkennen, die Haarausfall begünstigen. Oftmals wirkt sich eine Substitution von Eisen und Lysin günstig auf das Haarwachstum aus. Des Weiteren versprechen koffeinhaltige Haarpflegeprodukte, das Haarwachstum während der Wechseljahre zu fördern und anzuregen und somit dem Haarverlust entgegen zu wirken. Ob der Haarausfall in den Wechseljahren durch diese Produkte tatsächlich gemindert wird, ist derzeit jedoch noch nicht wissenschaftlich belegt.

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