Chronischer Scheidenpilz

Fast jede Frau erkrankt ein Mal im Leben an Scheidenpilz. Diese Infektion wird durch Hefepilze hervorgerufen und ist in den allermeisten Fällen harmlos. Vaginalpilz lässt sich gut mit Vaginaltabletten und Cremes in wenigen Tagen behandeln. Schnell sind die lästigen Symptome wie Brennen und Jucken vergessen. Doch einige Frauen infizieren sich innerhalb kurzer Zeitabstände mehrmals mit einem Scheidenpilz. In diesem Fall hat sich wahrscheinlich ein chronischer Scheidenpilz oder medizinisch „chronische Vaginalmykose“ eingestellt. Auch ein chronischer Scheidenpilz ist zunächst ungefährlich, sollte aber wegen seiner lästigen Symptome behandelt werden. Zudem können sich bei Patientinnen mit der Diagnose „chronischer Vaginalpilz“ langfristig weitere Infektionen einstellen, zum Beispiel kann es zu einer Blasenentzündung kommen.

Sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens, wenn ein Vaginalpilz bei Ihnen schon mehrfach entstanden ist. Möglicherweise muss Ihr Sexualpartner in die Behandlung einbezogen werden, wenn das Ergebnis „chronische Vaginalmykose“ feststeht. Es ist möglich, dass Ihr Partner mit dem Pilz infiziert ist und Sie bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr ansteckt.

Frauen mit einem schwachen Immunsystem leiden häufiger unter einem Vaginalpilz, bis sich vielleicht sogar ein chronischer Vaginalpilz einstellt. Stärken Sie Ihr Immunsystem. Klären Sie beim Facharzt ab, ob das bakterielle Milieu in der Scheide im Ungleichgewicht ist. In diesem Falle kann eine Milchsäurekur helfen.

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