Akne inversa

Die Akne inversa zeichnet sich durch entzündete Talgdrüsen oder entzündete Haarfollikel der Haarwurzelscheiden aus. Am häufigsten betroffen sind der Genitalbereich, die Leistengegend oder unter den Achseln. Es sind prozentual mehr Männer als Frauen betroffen.

Ursprünglich wurde angenommen, dass die Akne inversa ihren Ursprung in den Schweissdrüsen hat, jedoch konnte später nachgewiesen werden, dass der Entzündungsherd seinen Ursprung nicht wie bei herkömmlicher Akne in den Schweissdrüsen, sondern in den Talgdrüsen hat.

Häufige Auslöser der Akne inversa sind äussere Einflüsse wie Nikotin, zu enge Kleidung, Übergewicht, aber auch Diabetis oder männliche Hormone ( diese lösen eine vermehrte Talgproduktion aus, welche die Drüsen schneller verstopfen lässt). Oftmals ist diese Erkrankung auch genetisch bedingt. Oftmals erkranken mehrere Familienmitglieder gleichzeitig. Auch können Bakterien die schwere der Akne inversa maßgeblich beeinflussen.

Durch die Entzündung der Talgdrüse sammelt sich Eiter an, was im Laufe der Zeit zum zerreißen der Talgdrüsenzyste führt. Die Flüssigkeit breitet sich im Gewebe aus, wodurch auch die Schweißdrüsen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dadurch enstehen Abszesse, Fisteln oder auch Geschwüre. Oftmals sind auch Kopfschmerzen, Fieber und schmerzhafte Lymphknotenschwellungen die Folge.

Erkrankte Personen können zur Heilung beitragen, indem die oben genannten Risikofaktoren reduziert oder eingestellt werden. Meist wird lokal mit antibakteriellen Lösungen oder Antibiotika behandelt. Reicht dies nicht mehr aus, sollte man einen chrirurgischen Eingriff in erwägung ziehen, um eine Ausbreitung und Folgeschäden zu vermeiden.

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